Naturkapitalismus ist notwendig

Viele neue Diskussion in den Social Medien und ebenfalls mit den Bundestagsabgeordneten haben gezeigt, dass die Entwicklung zum Naturkapitalismus notwendige politische Entscheidungen voraussetzt. Friedliche Revolution in Europa kann nur durch umfangreiches politisches Gespür der herrschenden Politikern in den verschiedenen europäischen Ländern realisiert werden. Vor über 30 Jahren haben die Einwohner der ehemaligen DDR es gewagt und erstmalig in der Weltgeschichte eine friedliche Revolution ermöglicht. Aufgrund der damaligen Gegebenheiten haben die westdeutschen Spitzenpolitiker die Chance gesehen, die DDR ohne Krieg zu vereinnahmen. Es ist ihnen gelungen und auch für die Einwohner der DDR waren die materielle Übermacht der westdeutschen im ersten Schritt eine erfolgreiche Umsetzung. Die damalige Chance jedoch auch für die „alten Bundesländer“ – ebenfalls eine friedliche Revolution im Sinne der gesamten Bevölkerung zu ermöglichen – nutzen sie nicht. Viele Errungenschaften in der DDR und der BRD wurden dem Finanzkapitalismus unterworfen – auch unter der Angst, dass es weiterhin ein geteiltes Deutschland geben könnte. 1989 /1990 waren auf dem Gebiet der damaligen DDR (eine Diktatur des Proletariats – also KEIN Sozialismus oder sogar Kommunismus akzeptiert Diktaturen egal welcher Art!) wirklich freie Kommunikation und Leben möglich. Die Staatssicherheit war abgeschafft worden und die westdeutschen Geheimdienste hatten andere Aufgaben zu bewältigen als DDR-Bürger zu überwachen. 30 Jahre sind die Deutschen wieder ein Land und damit ein Staat. Erfolgreich im Sinne der „blühenden Landschaften“ konnte man durchaus befürworten, wenn man sieht, wie sozialpolitische Maßnahmen, Individualverkehr und deren Grundlagen, wie Straßen und Brückensanierungen bzw. -neubauten etc., die Lebensweise der Menschen verbessert haben. Es konnten sogar westdeutsche Frauen lernen, dass Kinderkrippen und Kindergärten gut für die Kinder in der Gemeinschaft und zur Entlastung der Familie sein können. Sowohl der Sandmann als auch der grüne Pfeil waren nun Gemeinwohl für die Bevölkerung von Gesamtdeutschland. Aber warum kann Bayern u.a. Bundesländer immer noch profitieren von Leistungen, die mittlerweile in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erbracht werden? Weil die Stammsitze und damit die Einnahmen von Steuern bzw. die hohen Führungsgehälter in den „alten Bundesländern“ gezahlt werden! Dort wo mehr Geld vorhanden ist, kann man ebenfalls mehr und besser die Infrastruktur (auch Friseur, Gastronomie, Museen, Theater etc. können Vielfalt bieten) fördern bzw. sogar der Fußball braucht Sponsoren. Erste Bundesliga sind fast nur Mannschaften aus den Bundesländern, wo relativ hohe Beträge für Spitzensportler gezahlt werden kann. Vor 30 Jahren war FC Hansa Rostock z.B. in der 1. Bundesliga – selbst als ein großer Hauptsponsor einsteigen wollte, damit diese Mannschaft nicht absteigen braucht (bereits nur noch 3. Bundesliga) – wurde durch viele „Ereignisse, die man steuern kann“ dafür gesorgt, dass dieser in die „alten Bundesländer“ geht. Ein weiteres Beispiel zeigte sich in Güstrow. Dort gab es eine Zuckerfabrik, die für Mecklenburg-Vorpommern ideal gelegen und für die Rübenproduzenten ebenfalls, welche mit Steuergeldern zur modernste Zuckerfabrik Europas umgebaut wurde. Da jedoch diese Fabrik u.a. Konkurrenz für eine deshalb ja uneffektivere Zuckerfabrik wurde, wurde sogar mit Hilfe von Fördergelder diese moderne Zuckerfabrik komplett vom Güstrower Standort abgebaut. D.h. sogar weil es eine effektive und hochmoderne Fabrik in Mecklenburg-Pommern gab, diese jedoch andere Standorte gefährden konnte, sind die westdeutschen Bundesländer weiter in Vorteil. Solange es keine Stammsitze von Unternehmen auch in den östlich der Elbe deutschen Bundesländern geben wird, können wir immer noch nicht von der wirklichen Vereinigung reden. Es sind nur ein paar Beispiele, die es sogar nach über 10 Jahren gemeinsame Republik gibt. Deshalb ist es notwendig, dass wir die erste gesamteuropäische Revolution – digitale ökologische Revolution mit sozialer Gerechtigkeit – gemeinsam in Europa gestalten. Aus den Fehlern und Empfindungen der Menschen lernen und jetzt mit positiven zwischenmenschlichen Beziehungen und Kommunikation ein Europa bauen, dass mit Hilfe der vielen Änderungen, die nur durch die Covid19 – Krise beschleunigt wurde, eine ökologisch vernünftige, sozial gerechtere, digitale Gesellschaft erschaffen. Künstliche Intelligenz wird uns sehr viele Arbeitsplätze (vor allen Dingen heute gut bezahlte ) kosten, jedoch die Chance mit Hilfe von Eurosatz, Eurosteuer und EuroSocial für ALLE eine Demokratie auf der Basis der Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft zu realisieren. Ökologie als Grundlage für Investitionen in Weltraumtechnik begreifen, sichern uns Rohstoffe und später Produktionsstätten außerirdisch. Ökologie heißt Zukunft-jedoch nicht nur derzeitige sogenannte „grüne Industrie“, die einseitig dargestellt wird. Ökologie basiert auf die Forschung, Fortschritt und Weltraumtechnologien sowie die Genforschung und -weiterentwicklung. Dileb werden sich durch die KI genauso entwickeln, um die gesamte Logistik der Menschheit zu koordinieren. Menschen werden statt heutige Arbeit zum „Broterwerb“ zu völlig neuen Tätigkeiten herangeführt. Naturkapitalismus ist ein großer Schritt für den Kapitalismus. Sofern wir keine völlig neue Gesellschaftsordnung oder als Übergang wieder unter Diktaturen zu leben wollen, gibt es keine andere positive menschliche Antwort . Es gibt viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung von Europa. So auch, dass Europa sich wieder auf ihre nationalen Grenzen zurückziehen würde. Was wäre dann in 30 Jahren? Europäische Staaten würden von außereuropäische Finanzkonsortien regiert und damit gegenüber China und USA an Wohlstand verlieren. Europa hat es heute in der Hand, wie wir künftig leben wollen – gemeinsam zum Naturkapitalismus oder nationale Staaten, die zu tun und zu lassen haben, was von Asien oder Amerika vorgegeben wird!

Veröffentlicht von natrlichkeit

Das Thema Naturkapitalismus, Natürlichkeit, gesellschaftliche Weiterentwicklung beschäftigt mich schon seit 1989. Den Begriff Naturkapitalismus konnte ich ca. 2012 und Eurosatz davor prägen. EuroSocial oder zuerst SocialEuro und Eurosteuer kreierte ich etwas später.

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